Marianne Wonnay

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SPD-Landtagsabgeordnete Marianne Wonnay stellt Antrag zur Rheintalbahn an die Landesregierung

Pressemitteilungen

"Die vermeintlich billigere Variante beim 3. und 4.schadet den Menschen und der Umwelt“

Diese Schlussfolgerung zog die Emmendinger SPD-Landtagsabgeordnete Marianne Wonnay nach ihrer Teilnahme am Schienenlärmkongreß in Freiburg.
Gemeinsam mit ihren Fraktionskollegen hat sie nun einen Antrag an die schwarz-gelbe Landesregierung formuliert, um die Haltung der Koalition zu den Erkenntnissen über die gesundheitliche Beeinträchtigung durch den Schienenlärm zu erfragen.
Konkret fragen die SPD-Landespolitiker nach, ob die Landesregierung Konsequenzen aus den Ergebnissen der neuesten Studien zieht, dass aus lärmmedizinischer Sicht bei gleichem Lärmpegel die stärksten gesundheitlichen Reaktionen beim Schienenverkehrslärm auftreten. Desweiteren will die SPD wissen, ob die Landesregierung den Schienenbonus, d.h. die Privilegierung der Schiene beim Lärmschutz mit höheren Emissionswerten gegenüber anderen Verkehrsträgern, weiterhin für gerechtfertigt hält und falls nicht, was sie zu tun gedenkt, um seine Abschaffung, welche ja im Koalitionsvertrag von CDU und FDP im Bund vereinbart wurde, möglichst rasch herbeizuführen.
Eine wichtige Frage ist für die SPD auch, ob sich das Land gegenüber dem Bund für fahrzeugbasierte Trassenpreise einsetzen wird und ob sie verbindliche Aktionspläne mit Lärmminderungszielen vorlegen wird.
Marianne Wonnay und die SPD-Landtagsfraktion fordern die Landesregierung auf, einen Antrag in den Bundesrat einzubringen, um die Ausweisung der Rheintalbahn zur Pilotstrecke zwischen Offenburg und Basel ohne Berücksichtigung des Schienenbonus auszuweisen.
Die SPD hofft, dass die Landesregierung die Sorgen der betroffenen Anwohner ernst nimmt, da der Bau der Rheintalbahn nach den Plänen der Deutschen Bahn für mindestens 100 Jahre Fakten schafft, die nicht zu akzeptieren sind.
„Fehler beim Lärmschutz,“ so Marianne Wonnay, „kommen uns in der Zukunft teuer zu stehen und werden zu hohen Folgekosten führen.“

Den genauen Wortlaut des Antrags ist unter der Rubrik " Landespolitik " nachzulesen